Arnika kann bei stumpfen Verletzungen, wie Blutergüssen, Prellungen und Verstauchungen, eingesetzt werden. Auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum (z.B. Aphten), oberflächlichen Venenentzündungen und Insektenstichen kann die Pflanze angewendet werden.
Weitere, aus der Volksmedizin bekannte, Anwendungsgebiete sind Angina Pectoris, starke Menstruationsbeschwerden, Knochenschwund, Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesterinspiegel) und Herz-Kreislaufschwäche. Nicht gesichert ist die Wirkung auch bei Krebs, rheumatischen Muskel- und Gelenkschmerzen, Sonnenbrand, Verbrennungen und Arthritis.
Arnikablätter können frisch auf Blutergüsse aufgelegt werden. Bei offenen Wunden sollten sie nicht angewendet werden.
Für einen Aufguss übergießt man ca. 4 TL (2 g) Arnikablüten mit etwa 100 mL siedendem Wasser. Nach 10 - 15 Minuten kann abgeseiht werden. Abgekühlt kann der Aufguss für Umschläge verwendet werden.
Ebenfalls für Umschläge, aber auch für Gurgellösungen und zum Einreiben kann Arnikatinktur bzw. -essenz mit Wasser im Verhältnis 1:10 verdünnt werden.