Innerlich kann der Schachtelhalm aufgrund seiner harntreibenden Wirkung bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen der Nieren und Harnwege, sowie bei Nierengrieß angewendet werden.
Der Ackerschachtelhalm kann auch bei Ödemen (Schwellung des Gewebes) und unterstützend bei der Behandlung schlecht heilender Wunden eingesetzt werden.
Traditionell wird der Schachtelhalm aufgrund seines Kieselsäuregehaltes zur Stärkung des Bindegewebes, der Nägel und Haare verwendet.
Für die innerliche Anwendung als Tee werden 2 - 3 TL (ca. 2 - 4 g) getrocknetes Schachtelhalmkraut in 150 mL siedendem Wasser gegeben und 5 Minuten gekocht. Nach 15 Minuten wird der Sud abgeseiht. Von dem Tee wird mehrmals täglich eine frische Tasse zwischen den Mahlzeiten getrunken.
Äußerlich kann Ackerschachtelhalm als Bad oder Umschläge angewendet werden.
Umschläge: Es werden 10 g Schachtelhalmkraut auf 1 L Wasser verwendet. Die Zubereitung entspricht der Teebereitung.
Bad: Pro Liter Wasser werden 2 g Schachtelhalmkraut (bei einem Vollbad ca. 150 g) verwendet. Dieses wird mit 1 - 2 L heißem Wasser ca. 1 Stunde gekocht und schließlich abgeseiht. Der Sud wird dem Badewasser hinzugegeben.