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Hausmittel gegen Schlafstörungen

Welche Hausmittel fördern den Schlaf?

Der Schlaf ist für jeden Menschen von höchster Wichtigkeit, wenn auch das Bedürfnis stark unterschiedlich ausfällt. Während dem einen 4-5 Stunden intensiver Schlaf ausreichen, um völlig ausgeruht und energievoll den Alltag zu bestreiten, fühlt sich der andere erst nach 8-10 Stunden wirklich ausgeruht. Da der Schlaf die Zeit der Regeneration ist, sollten Schlafstörungen auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden. Wenn man abends über eine halbe Stunde damit verbringt erfolglos den Schlaf zu suchen oder nachts häufiger wach wird und grübelt, ist es höchste Zeit etwas zu tun.


Bislang das bekannteste und außerdem nachweislich die beste Heilpflanze zur Schlafförderung ist Baldrian. Nervosität und Unruhe werden gelindert, wodurch ein ruhiger Schlaf ermöglicht wird. Am wirkungsvollsten ist eine Teemischung aus Baldrian, Hopfen, Lavendel und Passionsblume, da diese Pflanzen gegenseitig ihre Wirkung verstärken. Baldrian ist außerdem als Dragees oder Tropfen in der Apotheke erhältlich

Zur Behandlung von nervöser Unruhe, welche häufig der Grund für Schlafstörungen ist, die Kombination aus Herzgespann, Passionsblume und Melisse. Dieses Trio ist in Form von Tropfen in der Apotheke erhältlich.

Neue Studien haben ergeben, dass die Zapfen der weiblichen Hopfenpflanze eine beruhigende Wirkung haben, da darin fettlösliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Das Methylbutenol wirkt entsprechend hoch dosiert sogar narkotisierend. Die beste Wirkung zur Schlafförderung wird mit einer Kombination aus Baldrian und Hopfen erzielt. In der Apotheke sind entsprechende Kapseln erhältlich. In der Schwangerschaft oder Stillzeit, sollte vor der Einnahme dieses Präparats ein Arzt konsultiert werden, um Nutzen und Risiken abzuwägen.

Mit Lavendel kann man eine körperliche Unruhe mindern und die Dauer bis man einschläft verkürzen. Häufig wird auch Lavendel als Aromatherapie genutzt. Es gibt harmonisierende Lavendelkissen und -bäder, allerdings auch Tees, die neben einem angenehmen Geschmack auch die gewünschte Wirkung erzielen. Das ätherische Öl muss nicht nur äußerlich angewandt werden. Vor dem Schlafengehen kann man 1-4 Tropfen des Öls auf etwas Zucker geben und direkt einnehmen. Wichtig ist aber, dass das Lavendelöl aus der Apotheke bezogen wird, um eine hohe Qualität zu gewährleisten.

Eine selbständige pflanzliche Behandlung ist nur dann ratsam, wenn die Schlafstörungen nur zeitweise andauern. Wenn man länger als drei Wochen unter Schlafproblemen leidet, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Das selbe gilt, wenn man morgens und tagsüber stark erschöpft und müde ist und so der Alltag nur eingeschränkt überstanden werden kann. Es sollten dann unbedingt mögliche Krankheiten und die Ursache herausgefunden werden, um keine Folgeerkrankungen zu provozieren.



Letzte Aktualisierung am 20.12.2011.

Natürliche Hausmittel

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