Spannungskopfschmerz
Die Schmerzen treten meist beidseitig auf. Kommen die Beschwerden nur vereinzelt, an wenigen Tagen im Monat vor, so spricht man von episodischen Spannungskopfschmerzen. Dagegen treten chronische Spannungskopfschmerzen alle 2 Tage auf. Der Schmerz wird oft als dumpfer, drückender bis ziehender Schmerz beschrieben, der im Nacken beginnt und sich im ganzen Kopf ausbreitet. Die Patienten haben dass Gefühl, dass sie einen engen Hut tragen oder in einen Schraubstock eingezwängt sind. Der Druck wird oft im Nacken und an der Stirn am stärksten empfunden. Die Schmerzen können auch bis zu den Augen ausstrahlen und lassen sich zum Teil schwer lokalisieren. Die Intensität ist in der Regel leicht bis mittelschwer und beeinträchtigt das alltägliche Leben.
Migräne
Die Migräne betrifft fast immer nur eine Kopfhälfte. Sie trifft anfallsartig in bestimmten Zeitabständen auf, insbesondere in den frühen Morgenstunden. Der Schmerz ist pochend und hämmernd und wird oft mit zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen begleitet. Die Patienten reagieren sehr empfindlich gegen Licht, Geräusche und Gerüche. Unbehandelt kann die Migräneattacke bis zu 72 Stunden andauern. Migränepatienten sind einem hohen Leidensdruck ausgesetzt. Diese chronischen Kopfschmerzen können leider noch nicht geheilt werden, nur die Intensität wird herabgesetzt.
Cluster-Kopfschmerz
Charakteristisch ist ein episodisches Auftreten, gehäuft im Frühjahr und im Herbst. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Cluster-Kopfschmerzen treten immer nur einseitig auf und strahlen aus dem Bereich der Augen bis zur Schläfe hinaus. Bei diesen Patienten beobachtet man gleichzeitig tränende Augen oder eine verstopfte Nase. Die Schmerzen sind von starker Intensität und lassen die Patienten oft unruhig werden. Der Schmerz wird oft beschrieben als „eine glühende Nadel, die ins Auge gestoßen wird".
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.