Zur Endoskopie kann eine Betäubung notwendig sein (örtliche Betäubung, manchmal auch Narkose). Die Gabe eines Beruhigungsmittels kann ebenfalls sinnvoll sein. Das Endoskop wird entweder über eine natürliche Körperöffnung eingeschoben (z. B. bei Magenspiegelung oder Darmspiegelung) oder über einen kleinen Schnitt in der Haut in den jeweiligen Bereich eingeführt (z. B. bei Bauchspiegelung, Spiegelung des Brustkorbs oder Gelenkspiegelung). Der Arzt betrachtet das Bild in Echtzeit auf dem Bildschirm (es sei denn, er verwendet ein starres Gerät mit einem Okular).
Die Strukturen können beurteilt werden. Weitere diagnostische und therapeutische Maßnahmen können vorgenommen werden. Dazu gehört z. B das Einbringen von Farbstoff oder von Kontrastmittel sowie die Probeentnahme von Gewebe (Biopsie). Auch operative Maßnahmen wie die Entfernung von (gutartigen oder bösartigen) Tumoren, die Aufdehnung von Engstellen oder die Blutstillung können bei verschiedenen Endoskopien erfolgen.
Letzte Aktualisierung am 21.04.2009.