Wann wird eine Gesichtsfelduntersuchung durchgeführt?
Die Gesichtsfelduntersuchung erfolgt, um mögliche Gesichtsfeldausfälle zu erkennen. Daher wird es zur Beurteilung und zur Verlaufskontrolle von Erkrankungen durchgeführt, die mit Gesichtsfeldeinschränkungen einhergehen. Dazu gehören Augenerkrankungen wie Grüner Star (Glaukom, Zugrundegehen des Sehnervs meist durch einen zu hohen Augendruck) oder Krankheiten der Netzhaut, beispielsweise Blutgefäßverschlüssen oder Retinopathia pigmentosa (eine Erbkrankheit). Ebenfalls zu Gesichtsfeldausfällen kommt es aber auch bei Erkrankungen des Nervensystems, z. B. bei Schlaganfällen. Nicht selten wird das Gesichtsfeld aber auch als Routinekontrolle beim Augenarzt bestimmt oder als Eignungsuntersuchung für bestimmte Berufe oder zur Tauglichkeitsuntersuchung für Verkehrsmittel (z. B. Flugschein).