Die Mammographie erfolgt bei entkleidetem Oberkörper. Die jeweilige Brust wird zwischen zwei Plexiglasscheiben möglichst flach eingeklemmt. Dies kann unangenehm sein und manchmal auch Schmerzen verursachen. Dann wird das Röntgenbild aufgenommen. Von beiden Brüsten werden normalerweise jeweils zwei Aufnahmen aus unterschiedlichen Richtungen angefertigt, einmal von oben nach unten und einmal schräg-seitlich. Die Aufnahmen werden von ärztlicher Seite auf verdächtige Veränderungen hin beurteilt.
Welche Komplikationen können auftreten?
Durch das Zusammenpressen der Brüste können bei der Mammographie Schmerzen entstehen. Da es sich um eine Röntgenuntersuchung handelt, besteht eine gewisse Strahlenbelastung. Dies kann zu Erbgutschäden in den Zellen führen, es ist nicht auszuschließen, dass hierdurch wiederum Krebs hervorgerufen wird. Unter Beachtung der richtigen Anlässe für eine Mammographie überwiegt die Nützlichkeit jedoch den möglichen Gefahren.
Letzte Aktualisierung am 23.03.2009.