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EMG - Ablauf


Was müssen Patienten im Vorfeld der Untersuchung beachten?

Bei Störungen der Blutgerinnung sollte die EMG nicht vorgenommen werden, gerinnunshemmende Medikamente müssen eventuell abgesetzt werden. Der Patient sollte den Arzt informieren, ob bestimmte Infektionskrankheiten wie HIV oder Hepatitis bekannt sind.


Wie läuft die Untersuchung ab?

Zur Untersuchung sollte der Patient entspannt sein. Er befindet sich normalerweise auf einer Liege. In der Regel erfolgt ein EMG mit Nadelelektroden. Dazu werden die jeweiligen Hautbereiche desinfiziert und die Nadeln in den zu untersuchenden Muskel eingestochen. Soll ein EMG mit Oberflächenelektroden erfolgen, so brauchen diese nur auf die Haut geklebt zu werden. Nun wird einen Moment gewartet, bis die Muskelaktivität (vor allem nach dem Nadelstich) sich gelegt hat.

Die elektrische Aktivität in Ruhe, bei leichter und stärkerer Muskelanspannung sowie teilweise auch nach elektrischer Stimulation wird aufgezeichnet. Die EMG-Kurve wird auf einem Monitor dargestellt, meist auch auf einem Papierbogen. Ebenfalls werden Geräusche erzeugt, die auf akustische Weise die Muskelaktivität darstellen. Auch diese können für die Beurteilung nützlich sein. Nach den Messungen werden die Elektroden entfernt.


« EMG - Funktionsweise EMG - Komplikationen »

Letzte Aktualisierung am 14.04.2009.

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