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Diakonie-Klinikum Hamburg gemeinnützige GmbH - Versorgungsschwerpunkte

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Medizinische Versorgungsschwerpunkte

  • Darmzentrum

  • Darmkrebs ist heilbar. Für die Prognose entscheidend sind frühe Erkennung und qualitativ hochwertige Behandlung. Das Hamburger Darmzentrum ist daher auf die leitliniengerechte Früherkennung und Behandlung bösartiger Darmerkrankungen spezialisiert. Vorstufen von Darmkrebs werden im Zentrum ohne Operation entfernt. Die Gastroenterologie ist mit modernsten Endoskopen und Ultraschallgeräten ausgestattet, mit denen sich auch Frühformen von Krebs erkennen lassen. Im Zentrum arbeiten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen (Gastroenterologie, Chirurgie, Onkologie, Strahlentherapie, Radiologie, Psychoonkologie, Genetik) zusammen, um eine optimale Beratung und Behandlung zu gewährleisten. Eingebunden sind auch niedergelassene Ärzte, die die Vor- und Nachsorge übernehmen. Die regelmäßige Information und Abstimmung erfolgt in einer wöchentlichen Tumorkonferenz. Das Hamburger Darmzentrum wurde als erstes Zentrum Hamburgs 2007 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.
  • Adipositaszentrum

  • Seit 1999 werden Adipositas-Operationen durchgeführt: Gastric Banding, Magenbypass, Revisionseingriffe und Umwandlungs-Operationen (Redo) sowie Magenballonimplantation als Erstmaßnahme in einem komplexen Behandlungsprogramm bei Super-Adipositas. Alle Operationen werden primär laparoskopisch durchgeführt. Patienten stellen sich präoperativ in einer Adipositas-Sprechstunde vor. Enge Zusammenarbeit existiert auf internistisch-ökotrophologischem und psychosomatischem Gebiet mit externen Kooperationspartnern. Postoperativ werden die Patienten alle drei Monate und nach zwei Jahren jährlich in einer Nachsorge betreut. Seit 2005 werden alle Adipositas-Operationen in der deutschland-weiten Qualitätssicherungsstudie erfasst und mit jährlichen follow-up-Eingaben aktualisiert. Neben Vorträgen und Publikationen werden in der Klinik mehrmals im Jahr präoperative Patientenseminare angeboten. Derzeit befindet sich ein spezielles prä- und postoperatives Bewegungsangebot für Adipöse im Aufbau.
  • Schlafmedizinisches Zentrum

  • Mit neun polysomnographischen Meßplätzen ist es das größte Schlaflabor in Hamburg (ca. 1500 Patienten im Jahr). Das Zentrum verfügt weiterhin über eine Schlafambulanz und ein Schlaftelefon als ambulante Einrichtungen für unsere Patienten, ferner über eine Schlafschule für chronisch ein- und durchschlafgestörte Patienten. Ein technischer Service bei CPAP-Maskenproblemen, der ebenfalls rund um die Uhr erreichbar ist, ergänzt unser Angebot. Das Schlafmedizinische Zentrum wird mit seiner personellen und apparativen Ausstattung (Polysomnographie, Polygraphie, MSL-Test, Pupillographie, Lungenfunktion, Labor etc.) von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin seit 1996 regelmäßig zertifiziert. Das DKH verfügt ferner über ein zertifiziertes Kinderschlaflabor mit einem Platz unter Leitung eines Schlafmediziners und Kinderarztes.
  • Beckenbodenzentrum

  • Das Beckenbodenzentrum umfasst sowohl die Urogynäkologie (KH Elim) als auch die Proktologie (KH Alten Eichen). Kombinierte Blasen- und Stuhlgangsentleerungsstörungen werden interdisziplinär durch Gynäkologie und Chirurgie behandelt. Der Beckenboden der Frau ist durch verschiedene Mechanismen (Geburten, Bindegewebsschwäche u.a.) häufig geschwächt oder überdehnt. Eine Senkung und/oder Harninkontinenz können meist vollständig und dauerhaft behoben werden. Zu den therapeutischen Maßnahmen gehören Krankengymnastik mit Beckenbodenübungen, Medikamente und minimal-invasive Operationsmethoden. Stuhlhalteschwäche, Darmvorfall oder Stuhlentleerungsstörungen behandeln wir in der Proktologie. Spezielle Krankengymnastik, Biofeedback-Training oder Elektrostimulation werden hier eingeleitet. Dennoch notwendige Operationen erfolgen durch speziell ausgebildete Chirurginnen und Chirurgen. Die chirurgische Abteilung ist vom Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands als Kompetenzzentrum anerkannt.
  • Wundzentrum

  • Das Wundzentrum ist eine interdisziplinär besetzte Einheit im DKH und Mitglied im Hamburger Wundzentrum. Ziel ist eine leitliniengerechte und regelmäßig optimierte interdisziplinäre Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden. Beteiligte Fachbereiche sind: Geriatrie, Diabetologie, Allgemeinchirurgie, plastische Chirurgie, Hand- und Fußchirurgie. In der jetzigen Struktur werden die einzelnen Fachdisziplinen konsiliarisch zur Wundversorgung angefordert und erstellen ein individuelles, interdisziplinäres Wundkonzept. Unterstützt wird die jeweilige Abteilung durch die Regelversorgung des Wundkonsildienstes des Krankenhauses. Die ausgebildeten Wundexperten führen regelmäßig Wundvisiten für jeden Patienten mit chronischer Wunde durch und machen Vorschläge zur weiteren Behandlung. Der Wundkonsildienst trifft sich unter fachärztlicher Beteiligung. Es besteht eine interdisziplinäre Fortbildung für niedergelassene Ärzte zum Thema chronische Wunde.
  • Interdisziplinäre Intensivmedizin

  • Die Intensivmedizin versorgt zehn Intensiv- und fünf Intermediate-Care - Plätze an den Krankenhäusern Alten Eichen und Elim. Die Intensivstationen werden anästhesiologisch geleitet, die spezifische Behandlung erfolgt durch die jeweilige Fachabteilung. Mit den sechs Beatmungsplätzen ist eine differenzierte Beatmungstherapie gewährleistet, die durch die Möglichkeit der nicht invasiven Beatmung für Patienten mit obstruktiven Lungenerkrankungen ergänzt wird. Über das zentrale Monitoringsystem werden kontinuierlich Vitalfunktionen überwacht und dokumentiert. Das direkt benachbarte Labor ist durchgehend besetzt. Nierenersatzverfahren führt eine kooperierende Dialyse-Praxis durch. Auf den Intensivstationen und der Intermediate Care wurden im Jahr 2006 an 4210 Behandlungstagen 1310 Patienten behandelt. Insgesamt wurden über 14000 Beatmungsstunden bei 76 Patienten durchgeführt.
  • Brustzentrum

  • Schwerpunkt des zertifizierten Brustzentrums Elim ist die Diagnostik, die operative Therapie sowie die interdisziplinäre Nachbehandlung von Brustkrebs-Erkrankungen. Mit über 450 Brustkrebsoperationen pro Jahr und einem hohen Anteil an brusterhaltenden und gewebeschonenden Verfahren (z.B. Sentinel-Lymphknoten-OP) ist es eines der größten Brustzentren Norddeutschlands. In Zusammenarbeit mit den plastischen Chirurgen werden alle gängigen Verfahren der rekonstruktiven Mamma-Chirurgie, sowohl mit Eigengewebe als auch mit Implantaten angeboten. Brustvergrößerungs-/-verkleinerungsoperationen werden ebenso durchgeführt, wie Eingriffe bei gutartigen und entzündlichen Erkrankungen der Brust. Die Durchführung von Chemotherapien sowie Spezial-Sprechstunden, z.B. psycho-onkologische Nachsorge werden ebenfalls angeboten. Die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Radiologen, Pathologen, Onkologen und Strahlentherapeuten unterstützt die hochwertige Versorgung vor / nach der operativen Therapie.

Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP)

  • Brustkrebs

  • Die Frauenklinik des Diakonie-Klinikum Hamburg/Krankenhaus Elim war das erste Brustzentrum, welches in Hamburg den Vertrag zum sogenannten Disease Management Programm (DMP) mit den Krankenkassen im Rahmen des Verbundes Hamburger Brustzentrum abgeschlossen hat. Voraussetzungen hierfür war die Überprüfung der strukturellen Verhältnisse, insbesondere bei den in den letzten Jahren erbrachten operativen Zahlen von 350-400 Brustkrebsoperationen. Im Rahmen des DMP wird den Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen mit einer Brustkrebserkrankung empfohlen, am entsprechenden strukturierten Nachsorgeprogramm teilzunehmen. Der diesbezüglich betreuende sogenannte Disease-Management-Arzt ist in der Regel auch der betreuende Frauenarzt.

  • Diabetes mellitus Typ 2

  • Seit dem 1.04.2006 ist die Klinik für Diabetologie im Krankenhaus Bethanien des DKH als eine von 3 Kliniken in Hamburg Teilnehmer im strukturierten Behandlungsprogramm zur Verbesserung der Versorgung bei Typ 2 Diabetes mellitus (DMP = Disease Management Programm). Teilnahmevoraussetzung ist eine besondere Struktur- und Prozessqualität (Durchführung bestimmter Schulungsprogramme, Leitung durch einen ausgebildeten Diabetologen, Anwesenheit von Diabetesberaterinnen und -assistentinnen und das therapeutische Vorgehen nach Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Diabetologie). Ins DKH werden Patienten von einem ambulant tätigen Diabetologen überwiesen, die am DMP Programm Typ 2 Diabetes mellitus teilnehmen. Gründe für eine stationäre Einweisung können ambulant nicht einstellbare Blutzuckerentgleisung mit sehr hohen, niedrigen oder schwankenden Blutzuckerwerten oder die Diagnostik oder Behandlung von diabetischen Spätkomplikationen, insbesondere das diabetische Fußsyndrom sein.


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