Jod wird vom menschlichen Organismus nicht selber produziert und muss deshalb über die täglich Ernährung zugeführt werden. Die hierbei empfohlene Tagesmenge liegt bei Kindern bis etwa 13 Jahre bei 80 bis 180Mikrogramm, und bei Erwachsenen bei circa 200 Mikrogramm. Der Bedarf an Jod steigt allerdings in der Zeit der Schwangerschaft und Stillzeit, dagegen sinkt er bei älteren Personen etwas ab. Tatsache ist es jedoch, dass man sich täglich um die eigene Jodversorgung kümmern muss, wenn man einen Jodmangel vermeiden möchte.
Ein Jodmangel kann unter Umständen eine drastische Auswirkung auf die Funktion und Struktur der Schilddrüse ausüben, was bei zahlreichen Menschen zu einem Kropf führen kann. Anzeichen eines Jodmangels sind eine Neigung zum Frieren oder Schwitzen, Appetitlosigkeit oder im Gegensatz dazu einen Heißhunger, sowie eine Gewichtszu- oder auch Abnahme. Unterschieden wird allerdings mit einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, die je nach Diagnose oben genannte Symptome hervorrufen kann. Überdosierung von Jod sind eigentlich nicht möglich, da man hierfür eine gesteigerte Menge um etwa das 100 bis 1000- fache der normalen Zufuhr einnehmen müsste. Sollte so etwas doch vorkommen, dann lassen sich Störungen des Magen- Darm- Traktes, Bindehautentzündungen, eine jod- Akne, Sehstörungen oder auch Störungen des Herzrhythmus feststellen.