Bei einer ausgewogenen Speiseplanzusammenstellung dürfte der benötigte Bedarf an Selen knapp erreicht werden. Hierbei liegt die empfohlene Tagesmenge bei Jugendlichen und Erwachsenen bei 30 bis 70 Mikrogramm. Dieser Durchschnittswert sollte jedoch erhöht werden, wenn Menschen unter einer geschwächten Immunabwehr leiden. Ebenfalls benötigen Krebskranke, ältere Menschen und Raucher ein Mehr an Selen, und sollte mit zusätzlichen Nahrungsmitteln oder Präparaten zugeführt werden.
Eindeutige Nachweise über die möglichen Folgen eines Selenmangels sind bislang noch nicht konkretisiert worden. Allerdings wird vermutet, dass ein Zusammenhang zahlreicher Herzerkrankungen und Bluthochdruck auf einen Selenmangel zurückzuführen sind. Ebenfalls besteht die Möglichkeit einer Unfruchtbarkeit bei Männern, sowie eine Verbindung von einem Mangel an Selen und der Häufigkeit von Darm-, Lungen- oder auch Leberkrebs.