Damit der Mensch ausreichend mit Zink versorgt wird werden verschiedene Empfehlungen ausgesprochen. Bei Jugendlichen und Erwachsenen liegt der Tagesbedarf bei 7-10mg. Einen etwas geringeren Bedarf haben Frauen, wobei dieser in der Schwangerschaft oder auch in der Stillzeit auf etwa 11mg ansteigt. Daneben gibt es Situationen und Umstände, die eine höhere Zinkzufuhr bedürfen. Zu diesen zählen die Einnahme bestimmter Medikamente, wie etwa ACE- Hemmer, Eisen, während einer Chemotherapie oder auch die Einnahme von Diuretika. Ebenfalls eine stärkere Zufuhr von Zink benötigt der Mensch in der Wachstumsphase, als Vegetarier, nach Operationen, bei Erkrankungen, wie beispielsweise AIDS, Allergien, Akne, Neurodermitis, Nieren- und Lebererkrankungen, Krebs oder auch chronische Infektionen.
Ein Zinkmangel äußert sich in seiner leichten Form an den Symptomen Haarausfall, brüchige Nägel, trockener Haut und einer verminderten Abwehrfunktion des Immunsystems. Leidet der Körper jedoch über einen längeren Zeitraum unter Zinkmangel in höherem Ausmaß sind die möglichen Folgen durchaus gravierender: Hierzu zählen eine Unterfunktion der Keimdrüsen, Blutarmut, Wachstumsstörungen, Schädigungen der Mundschleimhaut, ein höheres Auftreten von Hautpilzerkrankungen, eine schlechte Wundheilung, Nachtblindheit, eine Störung des Geschmacks- und Geruchsempfinden, Konzentrationsstörungen, Leistungsabfall, eine Antriebsschwäche, sowie eine Anfälligkeit für Infektionen und Depressionen.