Der Walnussbaum wirkt aufgrund seiner Gerbstoffe adstringierend (zusammenziehend). Er kann bei oberflächlichen Entzündungen der Haut und übermäßiger Schweißabsonderung z.B. an Händen und Füßen eingesetzt werden.
Traditionell wird er auch bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Darmstörungen, Darmschleimhautreizungen, Hämorrhoiden, Magen-Darm-Katarrhen, Zahnfleischentzündungen, Fußpilz, Herzrhythmusstörungen, Gelenkentzündungen und Hühneraugen eingesetzt.
Die Walnuss wird äußerlich in Form von Umschlägen und Teilbädern angewendet. Es werden 2 - 3 Teelöffel (ca. 2 - 3 g) getrocknete und zerkleinerte Walnussblätter mit 100 mL kaltem Wasser angesetzt, zum Sieden erhitzt und nach 15 Minuten abgeseiht. Nach dem Abkühlen kann der Sud ein- bis zweimal täglich angewendet werden.