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Senioren-WG

Lesezeit: 2 Min.

Was ist eine Senioren-WG?

Die Senioren-Wohngemeinschaft (Senioren-WG) ist eine Form des Zusammenlebens von älteren Menschen. Die Senioren-WG kann eine Alternative zum Altenheim oder dem Leben in der eigenen Wohnung sein. Es werden Wohngemeinschaften unterschieden, in denen nur ältere Personen leben, und solche, die von jüngeren und älteren Menschen gemeinsam bewohnt werden. Die meisten Senioren-WGs sind altengerecht eingerichtet. Eine Betreuung und Pflege der Senioren ist im unterschiedlichen Ausmaß möglich, unter anderem durch ambulante Pflegedienste. Die Bewohner können sich gegenseitig bei den Alltagsaufgaben unterstützen und profitieren von den sozialen Kontakten zu den Mitbewohnern.

Für wen ist eine Senioren-WG geeignet?

Eine Wohngemeinschaft kann im Prinzip für die meisten Senioren in Frage kommen. Besonders interessant ist die Senioren-WG für diejenigen älteren Menschen, die noch aktiv am Leben teilhaben können, aber vielleicht schon etwas Hilfe im Alltag benötigen. Für hochgradig Pflegebedürftige wird es schwierig, aber keinesfalls unmöglich, in einer Senioren-WG zu leben.

Die Senioren müssen natürlich auch gewillt sein, mit zuvor fremden Menschen zusammen zu leben. Sie sollten sich vor einem Einzug genau durch den Kopf gehen lassen, ob sie mit dem Leben in einer solchen Wohngemeinschaft zurechtkommen. Immer mehr Senioren können sich aber mit dem Gedanken anfreunden, in einer Wohngemeinschaft zu leben. Sie suchen die Gesellschaft mit anderen Senioren, möchten sich aber auch Rückzugsmöglichkeiten wahren.

Das Leben in der Senioren-WG

In der Senioren-WG wohnen ältere Menschen unter einem Dach zusammen. Es kann sich um eine größere Wohnung handeln, aber auch um ein ganzes Haus, welches als Senioren-WG genutzt wird. Oft leben nur Senioren in einer ähnlichen Altersstufe beisammen. Es gibt daneben aber auch Wohngemeinschaften von jungen Leuten zusammen mit Rentnern. Es können auch Betreuungspersonen mit in der Wohnung leben. Die Räumlichkeiten in Senioren-WGs sind altengerecht eingerichtet. Die Zugangswege und die Wohnung selbst sollten barrierefrei sein, also auch für gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrer problemlos nutzbar sein. Die Ansprüche für die Wohnung können unterschiedlich sein, was auch von den finanziellen Mitteln abhängt.

Ganz wichtig ist es, dass jeder Bewohner seine Privatsphäre wahren kann. Daher hat jeder der Senioren wenigstens einen ganz eigenen Raum, in dem er lebt. In manchen Wohngemeinschaften gibt es auch Zimmer, die von einem Paar bewohnt werden können. Anders als etwa in einem Altenheim können die Bewohner selbst entscheiden, wann sie aufstehen, essen oder zu Bett gehen.

In der Senioren-WG gibt es Gemeinschaftsräume wie z. B. ein Wohnzimmer und eine Küche. Die Bewohner essen oft gemeinsam oder gehen zusammen Freizeitaktivitäten nach. Es gibt eines oder häufig mehrere Badezimmer, die ebenfalls seniorengerecht gestaltet sind.

Die Senioren in der WG können sich gegenseitig helfen und gemeinsam Alltagstätigkeiten verrichten. Es kann gemeinsam geplant werden, was z. B. eingekauft werden muss. Falls einer oder mehrere der Mitbewohner pflegebedürftig sind, kann ein ambulanter Pflegedienst kommen. Gegebenenfalls können auch Angehörige des jeweiligen Bewohners die Pflege übernehmen.

Weiterhin ist bei Senioren-WGs wichtig, dass möglichst viele der erforderlichen Einrichtungen in der näheren Umgebung sind. Das betrifft unter anderem Supermärkte, Apotheken und Ärzte. Aber auch bei öffentlichen Verkehrsmitteln ist es vorteilhaft, wenn sie schnell zu erreichen sind.

Letzte Aktualisierung am 29.07.2015.
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