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Insulinresistenz - Insulinresistenz-Check


Wie funktioniert ein Insulinresistenz-Check ?

Ein Insulinresistenz-Check ist eine Art Fragebogen und orientiert sich an verschiedenen Messwerten, Blutwerten und einigen Daten zur Stoffwechsellage des Patienten. Auf diese Angaben werden Punkte vergeben, die am Ende zusammengezählt eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit einer Insulinresistenz erlauben.

Abgefragt werden folgende Punkte:

Body-Mass- Index (BMI)

  • Liegt er unter 26 - 0 Punkt e
  • Liegt er über 26 - 1 Punkt
  • Liegt er über 30 - 2 Punkte

Blutdruck

  • Liegt der untere (diastolische) Wert über 90 und oder der
  • obere (systolische) Wert über 140 - 2 Punkte

Blutzucker (nüchtern)

  • liegt er über 110mg/dl - 1 Punkt,
  • wenn bereits ein Diabetes mellitus bekannt ist werden bei Nüchtern-Blutzuckerwerten über 100 mg/dl 2 Punkte gegeben

Triglyceridwerte

  • Liegen sie über 230 mg/dl - 1 Punkt

Gesamt- Cholesterinspiegel

  • Liegt er über 230 mg/dl - 1 Punkt

Die vergebenen Punkte werden nach der Erhebung der Check-Liste addiert. Die Auswertung lautet wie folgt:

  • 0 Punkte : Eine Insulinresistenz ist sehr unwahrscheinlich
  • 1-3 Punkte: Es besteht der Verdacht, dass eine Insulinresistenz vorliegt
  • 4-6 Punkte: Es ist ziemlich sicher, dass eine Insulinresistenz besteht. Eine ärztliche Konsultierung wird dringend empfohlen.

Gibt es alternative oder ergänzende Untersuchungen zum Insulinresistenz-Check ?

Der Insulinresistenz-Check dient vor allem einer orientierenden Datenerhebung, die dem Betroffenen Hinweise auf ein eventuelles Risiko für die Entstehung von Diabetes mellitus geben kann. Besteht der Verdacht auf eine Insulinresistenz, sollten weitere Untersuchungen veranlasst werden, um mehr über die Stoffwechsellage des Patienten und das Stadium seiner Erkrankung zu erfahren.

Zu diesen Untersuchungen zählen:

  • Der Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest), dieser liefert zusätzliche Informationen darüber, wie gut der Körper den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker verwerten kann
  • Die Messung des Nüchtern-Insulinspiegels
  • Regelmäßige Blutzuckermessungen. Um eine Erkrankung an Diabetes mellitus früh zu erkennen und noch rechtzeitig zu verhindern, sollten Personen ab dem 40. Lebensjahr etwa zweimal pro Jahr ihren Blutzucker messen lassen.

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Letzte Aktualisierung am 27.07.2009.

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