Eine Omarthrose lässt sich durch konservative (nicht operative) Maßnahmen nicht heilen. Die Behandlungsmaßnahmen zielen vor allem auf eine Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Erhaltung und Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit sowie der Muskelkräftigung ab. Die Funktion der Schulter soll erhalten bleiben und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden.
Zu den konservativen Therapiemöglichkeiten gehören insbesondere:
Medikamentöse Therapie
Zum Einsatz kommen vor allem Medikamente (insbesondere nichsteroidale Antirheumatika) zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung.
Physikalische Maßnahmen
Zu den physikalischen Maßnahmen gehören die Kühlung des Gelenkes bei entzündlicher Aktivierung und Stromanwendungen. Mit einer niedrigen Dosis Röntgenstrahlen können die Schmerzen gelindert werden.
Krankengymnastik
Die Krankengymnastik dient vor allem der Erhaltung der Beweglichkeit und der Kräftigung der Muskulatur. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Übungen, die geeignet sind, den Körper wieder aufzurichten und die Symptome zu bessern.
Tritt trotz dieser Maßnahmen keine Besserung ein, so muss an eine operative Therapie gedacht werden. Zu den operativen Maßnahmen gehören:
- Künstliches Schultergelenk (Endoprothetischer Gelenkersatz, Schulterprothese)
Durch eine Schulterprothese bzw. Kunstgelenk werden die verschlissenen Gelenkanteile des Oberarmkopfes und der Schulterpfanne ersetzt. In den meisten Fällen wird die Wiederherstellung der Beweglichkeit der Schulter als gut bewertet. Die Endoprothesen weisen nach 15 Jahren eine Haltbarkeit von 90 Prozent auf.
- Arthroskopische Schultergelenkreinigung (Debridement)
Durch eine arthroskopische Schultergelenkreinigung und eventuell der gleichzeitigen Entfernung des Schulterdachschleimbeutels, kann eine Linderung erzielt werden.
Letzte Aktualisierung am 31.07.2009.