Anamnese
Aufgrund der spezifischen Schmerzkurve ist es wichtig, eine genaue Befragung des Patienten durchzuführen. Interessant ist hierbei vor allem, ob die Beschwerden schlimmer wurden, ob Verletzungen vorliegen und wann die Schmerzen begonnen haben.
Röntgen
Bei Verdacht auf Hüftgelenksarthrose ist es unerlässlich, ein Röntgenbild anzufertigen. Darauf ist bei bestehender Arthrose eine Verschmälerung des Gelenkspalts zu sehen. Da der Knorpel im Röntgenbild nicht zu sehen ist (Knochen besitzt eine höhere Dichte als Knorpel), kann man nur einen verringerten Abstand zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne sehen, woraus man dann auf den aktuellen Zustand des Knorpels schließen kann.
Differentialdiagnose
Die Hüftgelenksarthrose muss klar gegen andere rheumatische Erkrankungen abgegrenzt werden, was nicht immer leicht fällt.
Eine Arthritis (Gelenkentzündung) des Hüftgelenks verursacht ähnliche Beschwerden wie die Arthrose. Es bestehen jedoch auch einige Unterschiede, die eine Differenzierung ermöglichen. Bei Bestehen einer Arthritis tritt eine Morgensteifigkeit auf, die Beschwerden bessern sich aber, im Gegensatz zur Arthrose, über den Tag.
Auch Entzündungsparameter treten normalerweise nur bei Arthritis im Blut auf.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.