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Fluoreszenz-Angiographie - Ablauf


Was müssen Patienten im Vorfeld der Untersuchung beachten?

Vor einer Fluoreszenz-Angiographie erfolgt eine herkömmliche Augenuntersuchung, bei der unter anderem ein Sehtest sowie eine Betrachtung der Augen durch den Arzt vorgenommen wird. In aller Regel werden zur Gefäßuntersuchung beide Augen mit Augentropfen erweitert, damit ein Vergleich zwischen rechtem und linkem Auge möglich ist. Falls Allergien bekannt sind, sollte dies dem Augenarzt mitgeteilt werden.


Wie läuft die Untersuchung ab?

Zur Fluoreszenz-Angiographie muss ein venöser Zugang gelegt werden, in der Regel in eine Armvene. Nachdem die Pupillen erweitert wurden, setzt sich der Patient vor die Kamera, und es werden zunächst Leeraufnahmen ohne Farbstoff angefertigt. Dann spritzt der Arzt den Farbstoff (Fluoreszein), und der Fotograf nimmt innerhalb von ein bis zwei Minuten eine Reihe von Bildern des Augenhintergrundes beider Augen auf. Nach etwa fünf bis zehn Minuten wird der Augenhintergrund erneut fotografiert. Die Bilder können ausgedruckt werden oder digital am Computer betrachtet werden. Die Kanüle in der Vene des Patienten kann normalerweise nach etwa einer halben Stunde wieder herausgezogen werden. Meist kann eine Besprechung der Befunde schon kurz nach der Anfertigung der Aufnahmen erfolgen.


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Letzte Aktualisierung am 24.04.2009.

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