Dem Patienten wird, meist aus einer Vene am Arm (z. B. Ellenbeuge), Blut abgenommen. Dazu wird die Haut desinfiziert, eine Kanüle eingeführt und mit einem Spritzenröhrchen Blut abgezogen. Nach dem Entfernen der Kanüle wird ein Tupfer auf die kleine Hautwunde gedrückt. Die eigentliche Bestimmung der Blutsenkung geschieht oft schon in der Arztpraxis oder der Krankenstation, oder aber in einem Labor.
Das entnommene Blut wird in ein 20 Zentimeter langes Blutsenkungsröhrchen gegeben, das aufrecht stehen gelassen wird. Nach einer Stunde und meist auch nach zwei Stunden kann die Strecke genau abgelesen werden, die die Blutzellen nach unten gesunken sind. Die Blutsenkungswerte werden, meist zusammen mit weiteren Blutwerten, vom Arzt beurteilt.