Leberbiopsie - Anwendungsgebiete
Wann wird eine Leberbiopsie durchgeführt?
Eine Biopsie der Leber wird vorgenommen, um eine Erkrankung der Leber festzustellen oder zu überprüfen. Die Gewebeentnahme kann vor allem dann angezeigt sein, wenn ein Verdacht auf eine Lebererkrankung besteht. Oft wird die Leberbiopsie durchgeführt, wenn in vorherigen Untersuchungen wie z. B. dem Ultraschall Veränderungen aufgefallen sind, deren Art genau festgestellt werden soll.
Ebenfalls kann geklärt werden, welche Erkrankung sich hinter einer Gelbsucht, einer Lebervergrößerung oder erhöhten Leberwerten verbirgt. Bei einer schon genau bekannten Lebererkrankung kann mittels der Biopsie eine Verlaufskontrolle durchgeführt werden.
Folgende Erkrankungen können durch die Leberbiopsie erkannt und kontrolliert werden:
- Chronische Hepatitis (Leberentzündung)
- Fettleber
- Leberzirrhose (Zugrundegehen und Vernarbung der Leber)
- Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)
- Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
- Leberschaden durch Gifteinwirkung
- Abstoßungsreaktion nach einer Lebertransplantation
- Tumore der Leber. Tumore können nach Gutartigkeit und Bösartigkeit unterteilt werden.
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Letzte Aktualisierung am 07.05.2009.
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