Das für die Messung des MCH's benötigte venöse Blut wird häufig aus dem Arm abgenommen. Meist bietet sich eine Vene in der Ellenbeuge an, da die Gefäße hier häufig sehr gut sichtbar und tastbar sind. Außerdem ist die Blutabnahme an dieser Stelle für den Patienten i.d.R. am angenehmsten. Der Arm wird mittels Staumanschette gestaut. Das dient dazu zu verhindern, dass das Blut aus den Armvenen abfließt. Häufig kann man direkt beobachten, wie sich die Venen füllen. Nun wird noch die Hautstelle, die durchstochen werden soll, desinfiziert. Anschließend kann dann die Vene punktiert werden, wozu z.B ein Butterfly verwendet wird (= Nadel speziell zur Blutentnahme). Dann können die Blutabnahmeröhrchen gefüllt werden.
Manchmal reagieren die Patienten mit Übelkeit und Schwindel auf die Blutabnahme. Selten kommt es auch einmal vor, dass ein Patient ohnmächtig wird. So etwas passiert vorzugsweise dann, wenn sie nach der Behandlung sofort aufzustehen versuchen. Als Sicherheitsmaßnahme sollten die Patienten daher nicht sofort gehen, sondern einige Minuten in Ruhe sitzen bleiben.