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ADH, Adiuretin, antidiuretisches Hormon

Bildungsort des ADH ist der vordere Hypothalamus...

Es reguliert die Aufrechterhaltung des Wasser-Elektrolyte-Gleichgewichtes
(Hämostase) und die Druckverhältnisse innerhalb des Kreislaufsystems. Stimuliert wird die
Sekretion durch den Einfluss von Zellen, die das Verhältnis von Wasser und Salzen im Blut
messen.

Diese Zellen nennt man Osmorezeptoren und befinden sich im Bereich des
Hypothalamus. Des Weiteren wird die Sekretion beeinflusst durch Barorezeptoren innerhalb
Arterien und des Herzens, die Veränderung des Blutdruckes messen.

Weitere Reize sind Gefäßverletzung, Erbrechen und verschieden Umweltfaktoren wie Schmerz, Stress, Kälte und Medikamente.

ADH wird aus dem Hypothalamus direkt in die Blutbahn abgegeben und wirkt auf:

Die Niere

An der Niere bewirkt ADH die Steigerung der Wasserdurchlässigkeit. Damit wird Wasser,
welches erst einmal für die Ausscheidung gedacht war, wieder aus den Harnkanälchen
zurückresorbiert. Das führt zu dem namengebenden antidiuretischen Effekt, also der
Verminderung der Harnausscheidung.

Arteriolen des Gefäßsystems

An diesen kleineren arteriellen Gefäßen bewirkt ADH ein Zusammenziehen der Muskeln,
eine Konstriktion. Dadurch wird der arterielle Blutdruck gesteigert. Aus diesem Grund
wurde das Hormon auch ursprünglich Vasopressin genannt.

Zusätzlich werden Adiuretin auch bestimmte Funktionen innerhalb des zentralen
Nervensystems zugeschrieben, so ist es zum Bespiel beteiligt an Temperaturregulation,
am Trinkverhalten und Gedächtnisprozessen

 



Letzte Aktualisierung am 25.02.2009.

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