Je länger ein Verhütungscomputer benutzt wird, desto mehr sichere Tage kann er aufweisen. Liegen also viele Zyklusdaten vor, so wird auch die Anzahl der gefährlichen Tage von anfänglichen 10-15 Tagen auf 6-12 reduziert. Der Pearl-Index liegt bei 3,8 bis 10. Der Pearl-Index sagt aus, wie viele von 100 Frauen innerhalb eines Jahres mit einer Methode ungewollt schwanger werden.
In der Regel handelt es sich um eine sichere Methode, sie erfordert aber auch gleichzeitig die korrekte Anwendung und ein diszipliniertes messen. Die Sicherheit wird z.B. bei stark schwankenden Zyklen oder durch Zeitumstellungen beeinflusst. In den Sicherheitsangaben sind die Anwendungsfehler nicht enthalten.
Diese Methoden können natürlich auch herangezogen werden, um die optimal fruchtbaren Tage zu bestimmen, in denen eine Schwangerschaft höchstwahrscheinlich ist.
Ein wesentlicher Vorteil der Computer gegenüber den Methoden der natürlichen Familienplanung ist der Wegfall der schriftlichen Dokumentation. Die gemessenen Werte werden automatisch gespeichert und das Ergebnis errechnet.
Verhütungscomputer sind für Frauen, die Hormonpräparate einnehmen und für Frauen in Wechseljahren nicht geeignet. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. Antibiotika können sich auf den Hormonhaushalt auswirken und/oder den Menstruationszyklus beeinflussen.
Solche Verhütungscomputer sind in jeder Apotheke erhältlich. Je nach Gerät sind die Preise sehr unterschiedlich.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.