Kupferspirale nach Eileiterschwangerschaft

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Sirene  fragt am 12.08.2010
Guten Abend,
ich hatte im letzten Jahr im November eine Eileiterschwangerschaft mit ca. 2 Litern Blutverlust. Davor hatte ich über zehn Jahre ohne Komplikationen mit einer Kupferspirale verhütet. Meine Frauenärztin will mir nun eine neue Kupferspirale nicht mehr einsetzen, da das Risiko einer erneuten Eileiterschwangerschaft zu hoch sei. Meine Fragen: Ist das wirklich so? Im Netz liest man Zahlen von einem Wiederholungsrisiko von bis zu 25%. Worauf bezieht sich diese Prozentzahl? Mit Hormonen jeglicher Art will ich nicht verhüten, zumal ich Raucherin bin. Welche Verhütungsmethode können Sie mir sonst empfehlen? Die Kupferspirale war in meinen Augen der beste Weg. Ich liebäugele auch mit Computern (Persona o.ä.). Gibt es Erfahrungen hierzu?
Vielen Dank und viele Grüße
Sirene
 
Jana83  sagt am 30.08.2012
Diese 25% beziehen sich auf das Risiko, erneut eine Eileiterschwangerschaft zu bekommen. Ich kann deine Ärztin schon verstehen, sie möchte nichts riskieren. Du solltest dich, bevor du dir eventuell doch die Spirale einsetzten lässt, auf (unentdeckte) Infektionen wie bspw. mit Chlamydien untersuchen lassen. Dies erhöht nämlich das Risiko einer Eileiterentzündung. Ich denke, das ist sehr wichtig. Frag sie doch mal.
Eine Zeit lang habe ich Persona benutzt. Diese Verhütungsmethode ist relativ einfach und misst anhand des Morgenurins die fruchtbaren und unfruchtbaren Tag, kann also an der Konzentration der Hormone erkennen, wann genau dein Eisprung ist. Da ich einen relativ "langen" Zyklus mit 32 und mehr Tagen hatte, war diese Methode nicht unbedingt optimal. Sie eignet sich daher eher für Frauen mit regelmäßigem und "normalem" Zyklus. Vielleicht ist das ja bei dir der Fall?!

Lg Jana

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