Das Epstein-Barr-Virus ist eng mit dem Herpes-Virus verwandt und wird meist durch infektiösen Speichel beispielsweise beim Küssen, übertragen. Die Erkrankung wird deshalb auch „kissing disease" oder „Studentenkrankheit" genannt.
Meist tritt das Pfeiffersche Drüsenfieber nach der Pubertät auf. Wenn sich Kleinkinder mit dem Virus infizieren, entwickeln sie oft gar keine Symptome, sodass die Infektion unbemerkt verläuft. Es befällt zunächst die Zellen der Schleimhaut im Mund und Rachen, sowie eine Gruppe von Abwehrzellen, die sogenannten B-Lymphozyten.
Das EBV-Virus verbleibt nach der Infektion lebenslang „schlafend" (latent) im Körper und löst keine weitere Erkrankung mehr aus. Jedoch ist es noch einige Wochen nach der Infektion im Speichel der Betroffenen vorhanden, sodass es an nichtimmune Personen übertragen werden kann.