Nein, diese Diätvariante ist absolut nicht für eine Dauerernährung geeignet. Zu eingeschränkt ist die Auswahl der Lebensmittel und auch viel zu einseitig. Ernährungswissenschaftlich oder ernährungsmedizinisch sind die Makrobiotik und das dahinter stehende Denken nicht nachvollziehbar oder gar als gesundheitsfördernd anzusehen. Ferner sind gravierende Schäden an der Gesundheit zu erwarten, besonders wenn man sich über einen längeren Zeitraum auf diese Weise ernährt. Durch den hohen Verzehr von Produkten aus Soja steigt der Salzgehalt im Körper, der Jodhaushalt wird durch das übermäßige Essen von Algen gestört und fehlende Milchprodukte wirken sich auf den Organismus und den Knochenbau aus, das eingeschränkte Trinken kann leicht zu einer Austrocknung führen, was wiederum schädigende Wirkungen auf die Nieren oder die Blase hat. Nebenwirkungen durch Verdauungsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder auch Schwindel sind hierbei alltägliche Begleiterscheinungen.
Ja, ein Nährstoffmangel ist wahrscheinlich. Besonders Kalzium, B- Vitamine, Eiweiß und auch Wassermangel sind erheblichen Mankos unterlegen.
Die Makrobiotik gehört zu den Weltanschauungen und unterliegt demzufolge auch verschiedenen Dogmen. Nur wer sich mit der fernöstlichen Lebensweise identifizieren kann wird überhaupt diese Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum durchhalten können. Aufgrund der Mangelernährung sind zudem unter Umständen bleibende Schäden am Körper bzw. an lebenswichtigen Organen sehr wahrscheinlich. Eine sinnvolle Umstellung der Nahrungsaufnahme, sowie das Bewegen für die Aktivierung des Stoffwechsels und der Kondition sind bei der Makrobiotik nicht gegeben. Fazit: Lieber die Finger davon lassen, weil gesundheitsschädlich.