Das so genannte Convenience Food macht den Hauptteil der Nahrungsmittel aus, die in Deutschland verkauft werden. Nahrung frisch vom Hof findet sich zwar in fast allen Lebensmittelläden und ist natürlich bei gesundheitsbewussten Menschen beliebt. Aber ohne verarbeitete Erzeugnisse kommen die meisten Menschen nicht aus. Bei diesen kann ebenso darauf geachtet werden, dass sie aus einer ökologischen Produktionsweise stammen.
Vorgefertigte Lebensmittel haben einige Vorteile gegenüber rohen oder frischen Waren. Sie verderben nicht so schnell, sind meist länger haltbar. Die Lebensmittel können vom Verbraucher ohne Vorbereitung (etwa Waschen, Schälen) erhitzt, vermengt oder hinzugefügt werden. Manche Produkte können sogar direkt aus der Verpackung verzehrt werden. Die Zubereitungszeit ist verkürzt. Davon profitieren viele Menschen, die zu wenig Zeit haben, sich ständig etwas selbst zu kochen. Um die Nahrung haltbar zu machen, muss der Bio-Charakter nicht zerstört werden.
Zu den bio-verträglichen Möglichkeiten gehören:
Die Produkte umfassen beispielsweise:
Hauptsächlich sind allerdings die Lebensmittel gemeint, die einen teilweisen oder vollständigen Ersatz für ein aus „reinen" Zutaten selbst gekochtes Essen darstellen. Vorgefertigte Lebensmittel wie z. B. Tiefkühlpizzen oder Packungen mit Fertigessen heißen Convenience Food, auf Deutsch etwa Bequemlichkeits-Essen. Die Produkte sind beliebt bei Singles, bei beruflich stark eingebundenen Menschen oder bei Familien, in denen im Alltag nicht so viel Zeit zur anspruchsvollen Zubereitung bleibt. Unter diesen Personengruppen finden sich viele, die trotz des unaufwändigen Charakters des Essens auf eine ökologische Herstellung nicht verzichten wollen.