Eine Erhöhung der Blutfette (Hyperlipidämie) ist eine sehr häufige Störung, die etwa 20 von 100 Personen betrifft.
Erhöhte Blutfette zählen zum großen Krankheitsbild der Lipidstoffwechselstörungen und sind somit eher ein Symptom, dem meist eine komplexe Ursachenkonstellation zugrunde liegt. Sie stellen einen wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen dar. Das Symptom der erhöhten Blutfette wird in zwei Formen, die primären und die sekundären Hylerlipidämien eingeteilt.
Während die primären Formen vererbt werden, und somit von Geburt an bestehen, entstehen die sekundären Hyperlipidämien erst im Laufe des Lebens und werden meist durch andere Grunderkrankungen, wie beispielsweise Diabetes mellitus, ausgelöst.