Fette gehören zu den Grundnährstoffen für den Menschen. Mit einer festen bis salbenartigen Beschaffenheit sind Fette wasserunlösliche Stoffe. Werden Fette bei einer Zimmertemperatur flüssig, dann werden sie als Öle bezeichnet. Aus chemischer Sicht sind Nahrungsfette Verbindungen von Fettsäuren und Glyzerin. Einfach oder doppelt mit sich selbst verbunden, kann man sich die Kohlenstoffteile als eine Kette vorstellen an denen die einzelnen Kohlenstoffteile als Glieder aneinanderreihen. Die vielfache Meinung, dass der Mensch auf Fette gänzlich verzichten kann, ist ein Irrglaube, denn als wichtiger Bestandteil im menschlichen Organismus sind Fette mit zahlreichen Funktionen an der Erhaltung der Gesundheit beteiligt. Körperfett in Maßen schützt die inneren Organe und das Nervensystem ebenso als auch die Zellmembranen. Ferner kann der Körper bestimmte Vitamine erst in der Verbindung mit Fett aufnehmen und auch verwerten. Daneben halten Fette die Körperwärme auf einem stabilen Niveau und liefern für die täglichen Aktivitäten Energie. Wie man sieht ist die Aufnahme von Fett unverzichtbar, allerdings ist Fett nicht gleich Fett und neben „guten" Fetten sind auch solche Fette in Nahrungsmittel oder auch als Koch- und Backzutat erhältlich, die auf Dauer und in hohem Maße genossen eher schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit ausüben.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.