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Fenchel Tee

Was ist ein Fenchel Tee?

Herkunft Fenchel

Foeniculum vulgare, wie der Fenchel lateinisch heißt, ist zudem unter den Namen Echte Fenchel, Gartenfenchel und Bitterfenchel bekannt, wobei sich hier sowohl das Wachstumsvorkommen als auch die lateinischen Namen etwas veränderlich zeigen. Bis zu zwei Meter hoch kann diese Doldengewächs werden und wird schon seit Jahrhunderten und der Naturheilkunde als wirksames Mittel bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt. Während der Fenchel selbst im Garten angebaut werden kann, wird dieser für die medizinischen Zwecke jedoch besonders in Ägypten, im Nahen Osten, China, Indien und auch den südlichen europäischen Ländern angebaut.

Inhalts- und Wirkstoffe des Fenchels

Die Fenchelfrüchte beinhalten bis zu 8% ätherisches Öl, trans-Anethol, Fenchon und bis zu 5% Estragon. Beim süßen Fenchel dominiert in der Regel das leicht süßliche Anethol, hingegen beim Bitteren Fenchel das Fenchon. Krampflösend und Verdauungsberuhigend wirken sich die Wirkstoffe des Fenchels besonders auf die Atem- und Verdauungsorgane auf eine positive Art und Weise aus. Mit ein Grund, weshalb der Fencheltee gerade auch bei Kindern und Säuglingen zum Einsatz gebracht wird, die zumeist unter Blähungen oder auch Bauchkrämpfen leiden. Doch auch bei einer Vielzahl anderer Beschwerden zeigt sich der Fenchel Tee als ein wirksames und sehr natürliches Linderungsmittel.

Anwendungsgebiete

Dank der gesunden Inhaltsstoffe, wurde der Fenchel in vielen Formen, so auch als Fenchel Tee, schon im Mittelalter eingesetzt. Auch Pfarrer Kneipp empfahl den Fenchel bei Keuchhusten, Husten, Asthma oder anderen Lungenleiden. Heute wird besonders der Fencheltee verwendet, der besonders gut bei folgenden Erkrankungen oder Beschwerden wirken kann: Blähungen, Völlegefühl, Unterleibs- und Kopfschmerzen, Wasseransammlungen und Arthritis, sowie Husten, Asthma, Zahnfleisch- und Kehlkopfentzündungen oder auch Magen-Darm-Beschwerden und Halsschmerzen.

Darreichungsform, Zubereitung und Besonderheiten

Neben zahlreichen Formen, wie Fenchelhonig oder auch Fenchelpräparaten, wird vor allem der Fenchel Tee verwendet. Als Beuteltee oder auch in einer losen Form, sollte man den Tee rund drei bis fünf Minuten ziehen lassen und diesen dann Schluckweise trinken. Da der Fenchel jedoch auch unangenehme Begleiterscheinungen haben kann, sollten Säuglinge, Kleinkinder oder Schwangere auf die genaue Höchstdosierung achten und bei einem unsicheren Gefühl lieber Rücksprache mit dem Arzt, Heilpraktiker oder auch dem Apotheker halten. Bei einem Zuviel in der Schwangerschaft zeigt sich nämlich der Fenchel als Gebärmuttertätigkeitsanregend, was durchaus zu einer Frühgeburt führen kann.

 

 

 

 

 



Letzte Aktualisierung am 10.07.2009.

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