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Sonnenhut


Pflanzenname Deutsch / Latein

Sonnenhut / Echinacea

Synonyme

Igelkopf, Kegelblume, Scheinsonnenhut

Herkunft / Wuchsgebiet

Der Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika. Erst im 20. Jahrhundert wurde die Pflanze in Europa eingeführt, wo sie jedoch nicht wild wächst.

Bevorzugt wächst er auf trockenen und sandigen Böden.

Allgemeine Beschreibung

Der mehrjährige, zu den Korbblütlern gehörende, Sonnenhut wird 50 - 120 cm groß. Er hat eine Pfahlwurzel und einen aufrechten, unverzweigten, dünn behaarten Stängel. Seine Blätter sind kurz gestielt, länglich-schmal und borstig behaart. Sie sind dreinervig, ganzrandig, mit dunkelgrüner bis blauer Oberseite und hellgrüner Unterseite.

Endständig sitzen die einzelnstehenden Blüten. Ihr Blütenboden ist kegelförmig aufgewölbt und mit steifen, langen Spreublättern besetzt. Diese erinnern an die Stacheln eines Igels. Umgeben ist der Blütenboden von etwa 15 rosafarbenen bis roten, linealischen Randblüten.

Die Frucht des Sonnenhutes ist eine vierseitige, bezahnte Schließfrucht.

Inhaltsstoffe / Wirkstoffe

Im Sonnenhut sind Alkylamide, meist Isobutylamide, enthalten. Das Wichtigste ist Echinacein.

Zu den Inhaltsstoffen gehören auch Glycoside der Kaffeesäure (Cichoriensäure, Echinacosid, Verbascosid, Kaffeesäureester), ätherisches Öl, Polysaccharide (Vielfachzucker), Harze, Bitterstoffe, sowie Alkaloide und Flavonoide.


Sonnenhut - Anwendungsgebiete »

Letzte Aktualisierung am 31.03.2009.

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