Auslöser der Influenza sind die hoch ansteckenden Influenza-Viren der Typen A, B und C. Die Krankheit wird durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Die Viren werden beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft freigesetzt und von den Personen in der Umgebung eingeatmet. Die Gefahr einer Ansteckung ist besonders hoch in engen Räumen und Plätzen, wo viele Menschen sich aufhalten, z.B. in der U-Bahn und in Schulen.
Influenzaviren können den gesamten Atemtrakt befallen, dazu gehören die Nase, Nasennebenhöhlen, Mittelohr, Rachen, Bronchien und Lunge. Unmittelbar nach einer Ansteckung vermehren sich die Influenza-Viren im ganzen Körper und breiten sich schnell aus. Nach etwa 2 Tagen ist der Höhepunkt der Virusvermehrung erreicht. Der Höhepunkt der Beschwerden tritt am 2-3 Tag auf und hält über einen längeren Zeitraum an. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, je früher die Virusvermehrung gestoppt wird, desto weniger ist der Schaden den die Viren verursachen können. Dem entsprechend sind die Beschwerden auch geringer ausgebildet und die Krankheitsdauer ist verkürzt.
Die Virusinfektion führt in den Atemwegen zu einer Schwellung und Entzündung der Atemwege, bis hin zum Zelluntergang. Durch die Entzündung der Atemwege kommt es zu einer vermehrten Schleimproduktion, die aber aufgrund der abgestorbenen Zellen nicht mehr nach außen transportiert werden kann und daher zu einer Verengung der Atemwege führt. Dies ist auch der Grund für den trockenen und schmerzhaften Husten.
Die Virusinfektion schwächt zudem das Abwehrsystem. Bakterien können sich leichter ansiedeln und Folgeerkrankungen wie Bronchitis oder Lungenentzündungen hervorrufen. Abgestorbene Schleimhautzellen und Entzündungszellen setzen Signalstoffe in das Blut frei, die dann die Beschwerden wie Kopf- und Gliederschmerzen, sowie Fieber hervorrufen. Auch ist es ganz wichtig zu wissen, dass die Influenza-Viren bereits bevor die ersten Krankheitszeichen auftreten, auf andere Personen übertragen werden können.
Man kann die Influenza Viren in drei Typen unterteilen: