Die erste Phase, die Erregungsphase (Feuchtwerden der Scheide), bestimmt dabei im Allgemeinen, ob ein sexueller Akt durchgeführt werden kann. Die nachfolgenden Phasen führen dann schließlich zum Orgasmus.
Es gibt jedoch eine Störung, die vor der sexuellen Reaktion auftreten und sogar den Eintritt in die Erregungsphase verhindern kann.
Von sexuellem Desinteresse (Libidomangel) sind im Laufe ihres Lebens ungefähr 80 Prozent aller Frauen mindestens einmal betroffen. Diese Erscheinung geht in den meisten Fällen ohne Behandlung nach einiger Zeit wieder zurück.
Das sexuelle Desinteresse ist immer mit einem gewissen Leidensdruck verbunden. Die Unlust belastet die Partnerschaft oder die betroffene Person selbst und kann vor allem dann zu Problemen führen, wenn der Partner zusätzlichen Druck ausübt. Der Libidomangel muss klar gegen die Asexualität abgegrenzt werden. Hierbei kommt es zwar auch zur sexuellen Unlust, doch diese übt hierbei keinen Leidensdruck auf die Betroffene aus.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.