Anzeige
Folgen Sie uns auf  

Komdom, Femidom - Wirkung


Wie wirkt ein Kondom/Femidom?

Kondome sind nur bei korrekter Anwendung sicher. Daher sollte die Gebrauchsanweisung, die in jeder Kondompackung beigelegt ist, genaustens durchgelesen und befolgt werden. Sie sollten sich zunächst im „Trockenversuch" mit der Anwendung vertraut machen und es immer wieder ausprobieren.

Durchführung: Reißen Sie vorsichtig die Kondomverpackung auf und fassen sie mit Zeigefinger und Daumen das Reservoir (Zipfel an der Kondomspitze, in dem sich die Spermien sammeln). Drücken Sie wenn nötig die Luft heraus und setzen das Kondom so auf den erigierten Penis, so dass das Röllchen außen ist. Im nächsten Schritt sollten Sie das Kondom vollständig über den Penis abrollen. Wichtig ist vor allem, dass vor dem Vaginalverkehr, dass Kondom schon übergestreift ist.

Merke: Sollte das Kondom während des Geschlechtsaktes reißen oder in die Scheide rutschen, so sollten Sie es sofort herausangeln und innerhalb kurzer Zeit einen Frauenarzt aufsuchen. Dieser entscheidet dann, ob die „Pille danach" notwendig ist.

Kondome sind aber nicht immer gut verträglich. Sie enthalten zum Teil Befeuchtungsmittel, die zwar samenabtötend sind und somit den Schutz erhöhen, aber auf der anderen Seite die Haut des Penis reizen können. Auch können Latex-Allergien und Unverträglichkeiten (eher selten) auftreten, so dass man hier als Alternative Polyurethan Kondome verwenden kann.

Das Femidom, Kondom für Frauen, kleidet die Innenwand der Vagina (Scheide) wie eine zweite sehr dünne Haut aus. Es wird an seinen Enden an zwei Ringen stabilisiert. Nehmen Sie den Ring am geschlossenen Ende zwischen die Finger und pressen es zusammen. Der kleinere Ring wird so tief wie möglich in die Scheide eingeführt (am besten bis zum Muttermund) und von Schambein und hinterem Scheidengewölbe gehalten, dadurch wird der Muttermund kranzförmig umschlossen. Der offene größere Ring bleibt außen und bedeckt die großen Schamlippen. Prüfen Sie anschließend ob das Kondom glatt an den Scheidenwänden anliegt und nicht verdreht ist. Damit eine starke Reibung des Penis verhindert wird und damit es eng an den Scheidenwänden anliegt, sollte das Femidom zuvor von außen und innen mit Gleitmittel bestrichen werden. Nach dem Geschlechtsverkehr dreht man den äußeren Ring ein- bis zweimal und zieht es vor dem Aufstehen vorsichtig aus der Scheide. Anschließend knotet man den äußeren Ring zu, um zu verhindern, dass Samenflüssigkeit nach außen gelangt. Das Femidom kann wie das Kondom nur einmal verwendet werden und schützt vor sexuell übertragbaren Erkrankungen wie AIDS oder Chlamydien-Infektionen.

Frauen-Kondome haben den Vorteil, dass sie jederzeit und spontan anwendbar sind. Sie können zudem keine Latexallergie auslösen, da sie aus Polyurethan bestehen. Nebenwirkungen sind derzeit nicht bekannt. Es handelt sich jedoch um ein teures Verhütungsmittel (bis zu vier Euro).


« Kondom / Femidom Kondom, Femidom - Sicherheit »

Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

Fragen, Antworten und zusätzliche Informationen zu Wirkung

Letzter Eintrag
Aufrufe
Antworten

Alle Beiträge anzeigen: Verhütung » Wirkung

Stellen Sie Ihre Frage

 Thema abonnieren (Sie erhalten Antworten per E-Mail)

 

   

 Ich stimme den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen zu.

 

Spam-Schutz: Bitte geben Sie folgende Zahl ein: 4 

 



Verhütung

Verhütung


Forum Wirkung
Anzeige
Anzeige