Die symptothermale Methode hat einen Pearl-Index von 0,3 (vergleichbar mit der Pille). Der Pearl-Index gibt an, wieviele von 100 Frauen, die diese Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden, ungewollt schwanger werden. Sie gilt unter den Methoden der natürlichen Familienplanung als die Zuverlässigste.
Eine wichtige Voraussetzung ist jedoch, dass Frauen ihren Körper konsequent beobachten und während der fruchtbaren Tage auf Geschlechtsverkehr verzichten oder sich mit anderen Methoden verhüten. Die Methode kann daher erst nach langem Üben und guter Körperkenntnisse sicher angewandt werden. Daher sind ein Kurs oder eine vorherige Beratung unbedingt zu empfehlen.
Ein wichtiger Nachteil dieser Methode ist, dass sie einen regelmäßigen Tagesablauf voraussetzt. Zudem ist sie sehr anfällig. Die Messwerte können z.B. durch Infektionen, Medikamenteneinnahme oder hohem Alkoholkonsum verfälscht werden.
Die Methode ist nicht geeignet, wenn:
In diesen Fällen ist die symptothermale Methode nicht verlässlich.
Je gleichmäßiger der Zyklus verläuft, desto mehr unfruchtbare Tage lassen sich sicher erkennen. Die Methode ist nicht für junge Mädchen geeignet, da sie meist noch unregelmäßige Zyklen haben und auch nicht für Frauen in den Wechseljahren.