Die Zervixschleimhautmethode hat einen Pearl-Index von 15, dass heißt von 100 Frauen, die damit ein Jahr lang verhüten, werden circa 15 ungewollt schwanger. Somit ist der Billings-Test eine unsichere Verhütungsmethode. Deshalb ist sie zur alleinigen Schwangerschaftsverhütung nicht geeignet. Um die Sicherheit zu erhöhen sollte sie daher in Verbindung mit anderen natürlichen Verhütungsmethoden, z.B. Basaltemperaturmethode angewandt werden. Sinnvoll ist die Kombination mit Kondom oder Diaphragma.
Ein wichtiger Nachteil der Zervixschleimhautmethode ist, dass nur die Trockenheit als Zeichen für Unfruchtbarkeit gedeutet wird und somit diese Tage als sicher festgelegt werden. Viele Frauen beobachten jedoch während ihres gesamten Zyklus Schleim am Scheideneingang. Die Schleimbestimmung ist für sie daher keine befriedigende Bestimmungsmethode von unfruchtbaren Tagen.
Diese Methode eignet sich vor allem für Paare mit Kinderwunsch, um die fruchtbare Zeit einzugrenzen.