Das Mumps Virus (paramyxovirus parotidis genannt) wird durch Tröpfcheninfektionen übertragen, also beim Sprechen, Husten oder Niesen. Es vermehrt sich auf den Schleimhäuten der Atemwege und in den Speicheldrüsen und kann von dort aus über den Blutweg andere Organe befallen.
Die Ansteckungsgefahr ist zwei Tage vor bis zwei Tage nach dem Ausbruch der Erkrankung am größten.
Steckt sich eine Person mit dem Virus an, muss es jedoch nicht unbedingt zum Ausbruch der Krankheit kommen. 30-40% aller Infektionen verlaufen subklinisch, fallen also kaum auf oder machen gar keine Beschwerden, sodass der Infizierte ohne es zu merken immun gegen die Erkrankung wird.
Neugeborene sind während der ersten sechs Lebensmonate durch das Immunsystem der Mutter geschützt, es besteht ein sogenannter Nestschutz.
Insgesamt sind an Mumps erkrankte Patienten sind drei Tage vor bis maximal neun Tage nach der Infektion ansteckend für andere.