Regionale Produkte zu bevorzugen bedeutet, die Umwelt zu schonen und auch für die Klimabilanz etwas zu tun. Transporte über weite Strecken gehen immer auf Kosten der sauberen Umwelt, denn es wird Treibstoff verbraucht. Die Abgase enthalten Schadstoffe und belasten damit die Natur. Das Klima wird beeinflusst, denn entstehende Gase wie Kohlendioxid fördern den Treibhauseffekt. Mit Produkten, die nicht weit verfrachtet werden müssen, kann die doch massive Belastung durch Abgase klein gehalten werden.
Produkte aus der Umgebung können mit Frische überzeugen. Weil es nicht lange dauert, bis die Produkte beim Verbraucher ankommen, sind sie noch sehr frisch. Obst und Gemüse können deshalb reif geerntet werden und sind für den Käufer gleich verzehrbar. Durch das kleine Zeitfenster ist das Problem gering, dass die Ware verderben könnte. Weil keine zeitaufwändigen Transporte geschehen müssen, muss die Ware nicht künstlich haltbarer gemacht werden. Oft müssen Lebensmittel mit längeren Transportwegen unreif geerntet werden, in den Containern reifehemmenden Gasen ausgesetzt werden und später künstlich nachgereift werden. Dass sich das negativ auf die Qualität und den Geschmack auswirkt, ist verständlich.
Das Vertrauen in regionale Anbieter von Bio-Lebensmitteln ist groß. Bei Produkten aus anderen Ländern, vor allem aus dem nichteuropäischen Ausland, sind sich Verbraucher oft nicht sicher, ob sie wirklich ökologisch und fair produziert wurden. Bei Ware mit regionaler Herkunft ist es normalerweise nachvollziehbar, dass sie aus der gewissenhaften Bio-Produktion stammen.