Ein zu hoher Cholesterinspiegel verursacht bei den Betroffenen zunächst keine Beschwerden. Erst die Folgen des über längere Zeit erhöhten Cholesterinwertes machen sich in Form von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bemerkbar. Die Wände der Blutgefäße verhärten sich durch die Ablagerung von Cholesterin an den Arterien. Eine sogenannte Arteriosklerose ist die Folge. Vor allem das Risiko für Herzinfarkte steigt durch die Ablagerung von Cholesterin in den Blutgefäßen stark an.
Bei Cholesterinwerten über 250mg/dl verdoppelt sich bereits die Gefahr für einen Herzinfarkt. Personen mit Cholesterinwerten über 300mg/dl haben im Vergleich zu Personen mit normalen Cholesterinwerten sogar ein vierfach erhöhtes Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden. Aber auch Schlaganfälle und Thrombosen kommen bei Patienten mit erhöhtem Cholesterin um ein Vielfaches häufiger vor.
Ebenfalls lassen sich Ablagerungen des Cholesterins in der Haut (kutane Xanthome) finden, bevorzugt an den Augenlidern und unterhalb der Augen (Xanthelasmen). Auch in den Sehnen (Sehnenxanthome) können sich Cholesterinablagerungen bilden, bevorzugt an Achillessehnen und Fingerstrecksehnen. Auch an den Augen selbst werden Cholesterinablagerungen als Ring um die Iris (Arcus lipoides) sichtbar.