Der Spitzwegerich besitzt eine reizmildernde, adstringierende (zusammenziehende) und antibakterielle Wirkung. Er kann bei Katarrhen der Luftwege, Husten, entzündlichen Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut und entzündlichen Veränderungen der Haut eingesetzt werden.
Traditionelle Anwendungsgebiete der Pflanze sind Durchfall, Blasenschwäche, Bindehautentzündung, Mundfäulnis, Magenkrämpfe, Quetschungen und Fettsucht.
Auch bei Insektenstichen, blutenden Wunden, Hautabschürfungen, Ekzemen, Furunkeln, Hämorrhoiden, Verstopfung und Halsschmerzen soll der Spitzwegerich helfen können.
Der Spitzwegerich kann innerlich als Tee angewendet werden. Dafür werden 2 Teelöffel (etwa 2 g) getrocknetes Kraut mit ca. 150 mL kaltem Wasser übergossen, kurz aufgekocht und nach 10 Minuten abgeseiht. Es wird mehrmals täglich eine Tasse getrunken. Die mittlere Tagesdosis beträgt 3 - 6 g Spitzwegerich.