Die Symptothermale Methode vereint zwei Methoden der natürlichen Verhütung: die Zervixschleimhautmethode (Billings-Methode) und die Basaltemperaturmethode. Die Methode berücksichtigt außerdem andere Veränderungen während des Zyklus, welche die Fruchtbarkeit signalisieren. Nach ihrem Erfinder Josef Rötzer wird sie auch als Rötzer-Methode bezeichnet. Die Messergebnisse müssen genau protokolliert werden, um eine vernünftige und richtige Interpretation zu erzielen.
Diese symptothermale Methode ist für Frauen mit regelmäßigem Zyklus geeignet und erfordert während der fruchtbaren Tage die eigentliche Verhütung durch Abstinenz. Das bedeutet, dass die strenge Einhaltung seitens des Anwenders entscheidend für die Verhütungssicherheit ist. Unter optimalen Bedingungen kann sie einen Pearl-Index von 0,3-0,4 erreichen.
Mit der symptothermalen Methode kann man auxh im Falle eines Kinderwunsches, die fruchtbaren Tage bestimmen, um somit die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis zu maximieren.