Nabelschnurkomlikationen Symptome
Welche Symptome können auftreten?
Durch den Druck auf die Nabelschnur, wird die Nabelschnur zusammengedrückt und die Nabelschnurdurchblutung verschlechtert. Dies führt vor allem zu einer mangelnden Sauerstoffversorgung des Kindes.
Erste Hinweise auf das Vorliegen von Nabelschnurkomplikationen können neu aufgetretene variable Dezelerationen und eine niedrige Herzfrequenz (Bradykardien) im Kardiotokogramm (CTG) sein. Das Kardiotokogramm wird während der Geburt zur Überwachung der kindlichen Herztöne und der Wehentätigkeit eingesetzt.
Ein CTG kommt vor allem zum Einsatz bei:
- Terminüberschreitungen
- Vorzeitigen Wehen
- Abnehmenden Kindsbewegungen
- Mehrlingsschwangerschaft
- Blutungen in der zweiten Schwangerschaftshälfte
- Diabetes mellitus der Mutter
Das CTG gibt Informationen über die kindliche Sauerstoffversorgung. Je nach Sauerstoffangebot kann sich die Herzfrequenz des Kindes rasch ändern. Solche Änderungen können mithilfe des CTGs frühzeitig erkannt und auch rechtzeitig therapiert werden.
Normalerweise beträgt die kindliche Herzfrequenz 120 bis 160 Schläge pro Minute. Durch die kindlichen Bewegungen kann es zu einem flüchtigen Frequenzanstieg kommen. Auch kommt es während einer Wehe zu einer kurzzeitigen Herzfrequenzabnahme. Treten jedoch folgende
Abweichungen auf, so können diese Anzeichen einer kindlichen Gefährdung sein:
- Normale Herzfrequenz weicht um mehr als 10 Schläge pro Minute ab.
- Es kommt zu starken Herzfrequenzschwankungen unabhängig von der Wehentätigkeit.
- Es kommt zu einer Verlangsamung des Herzschlages erst mit Verzögerung nach einer Wehe (Dezelerationen).
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Letzte Aktualisierung am 18.02.2009.
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