Eine Präeklampsie, oder auch EPH-Gestose (E = Edema (Ödem), P = Proteinurie, H = Hypertonie = Bluthochdruck, Gestose = Schwangerschaftserkrankung) ist eine Folgeerkrankung des Schwangerschaftsinduzierten Bluthochdrucks mit Beteiligung von mehreren Organen, wie zum Beispiel Niere, Leber und Nervensystem.
Neben einem erhöhten Blutdruck treten hier zusätzlich noch generalisierte Ödeme auf, das heißt eine Wassereinlagerung, die nicht nur in den Beinen stattfindet, sondern beispielsweise auch im Gesicht und den Händen.
Eine weitere Steigerung davon ist die schwere Präeklampsie. Hier liegt eine schwere Hypertonie vor, der Blutdruck liegt also über 160/110 mmHg. Außerdem werden mehr als 5g Eiweiß innerhalb von 24h mit dem Urin ausgeschieden. Die pro Tag ausgeschiedene Urinmege sinkt (Oligurie). Außerdem leidet die Schwangere unter Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerz, Sehstörungen, gesteigerten Reflexen, Schmerzen im linken Oberbauch und einer Störung der Blutgerinnung.
Wird diese Erkrankung nicht therapiert, kommt es möglicherweise zur
oder zum