Anis sollte nicht bei einer Allergie gegen Anethol oder anderen Doldengewächsen (z.B. Beifuß-, Sellerie- oder Karottenallergie) angewendet werden.
Nebenwirkungen - welche Nebenwirkungen kann Anis hervorrufen?
Gelegentlich können Allergien der Haut, der Atemwege oder des Magen-Darm-Traktes auftreten.
Geringe Mengen des Öls können zu Übelkeit, Erbrechen, Krampfanfällen und Lungenödemen führen. Deshalb sollte Anisöl nicht unverdünnt eingenommen werden.
Treten akute Beschwerden länger als eine Woche auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Bei den verwendeten Früchten sollte darauf geachtet werden, dass es sich tatsächlich um Anis handelt, da die Pflanze leicht mit dem hochgiftigen Schierling verwechselt werden kann.
Von einer äußerlichen Anwendung von Anisöl ist abzuraten, da dessen Sicherheit noch nicht geklärt ist.
Auch über einen längeren Zeitraum sollte Anis nicht angewendet werden, da das enthaltene Estragol (eine andere Form des Anethols) im Verdacht steht, krebserregend und erbgutverändernd zu wirken.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.