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Thymian - Anwendungsgebiete


Bei welchen Beschwerden kann Thymian eingesetzt werden?

Thymian wirkt bronchospasmolytisch (in den Bronchien krampflösend), expektorierend (auswurffördernd) und antibakteriell. Sein Anwendungsbereich liegt deshalb bei Katarrhen der oberen Luftwege, Bronchitis und Keuchhusten.

Traditionell wird der Thymian auch bei Appetitlosigkeit, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Krämpfen, Mandelentzündungen, Mundgeruch, rheumatischen Beschwerden, Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Blähungen) und zur Wundbehandlung verwendet.

Nicht gesichert ist die Wirkung auch bei Nierenentzündungen, Blasenentzündungen, Blasenschwäche, Menstruationsstörungen, als Wurmmittel, bei Schlaflosigkeit und Albträumen.

Anwendung (Anwendungsgebiete / Art der Anwendung / Dauer der Anwendung)

Es sind verschiedene Thymianpräparate erhältlich. Diese können innerlich und äußerlich angewendet werden.

Tee: Es wird ein Teelöffel (ca. 1,4 g) getrocknetes Thymiankraut mit 150 mL siedendem Wasser übergossen, abgedeckt 10 Minuten ziehen gelassen und abgeseiht. Von dem Tee wird mehrmals täglich zur Förderung des Auswurfs eine Tasse getrunken. Zur Förderung der Verdauung wird vor und während der Mahlzeiten eine Tasse Tee getrunken.

Fluidextrakt: Zwei- bis dreimal täglich werden 0,6 - 4 mL eingenommen.

Bäder: Es werden 500 g Thymiankraut in 4 L Wasser aufgekocht, abgeseiht und dem Badewasser hinzugegeben.


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Letzte Aktualisierung am 31.03.2009.

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