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Akute Prostatitis - Therapie


Die Gabe von Arzneimitteln ist erforderlich

Die akute Prostatitis muss schnellstmöglich mit Medikamenten behandelt werden, um einen Übergang zur chronischen Prostataentzündung zu vermeiden.

Medikamentöse Therapie

Es sollte sofort mit einer Antibiotika-Behandlung begonnen werden um eine weitere Ausbreitung der Bakterien zu verhindern und die Ursache der Entzündung zu bekämpfen. Außerdem kann die Therapie durch entzündungshemmende Mittel unterstützt werden (z.B. NSAR, nicht-steroidale Antirheumatika).

In schweren Fällen werden auch Schmerzmittel verabreicht.

Alternative Therapie

Wärmeanwendungen wie warme Sitzbäder und ähnliches können die Schmerzen lindern, sie sind jedoch keinesfalls als Ersatz der medikamentösen Therapie zu sehen.

Operation

Bei Problemen mit dem Wasserlassen kann es nötig sein, einen suprapubischen Katheter zu legen. Dieser besondere Katheter wird nicht über die Harnröhre eingeführt, sondern mit einer Nadel durch die Haut oberhalb des Beckens in die Harnblase gelegt.

Gelegentlich kommt es im Zuge der Entzündung zur Ausbildung einer Zyste (flüssigkeitsgefüllte Blase) in der Prostata. Die Zyste muss dann chirurgisch entfernt werden.

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Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.

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