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Vaterschaftstest - Funktionsweise


Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?

Ein Vaterschaftstest basiert im Normalfall auf einer DNA-Analyse. Es werden somit Proben der Individuen benötigt, die DNA (Erbinformation) enthalten. Häufig erfolgt die Vaterschaftsuntersuchung an Abstrichen von Mundschleimhautzellen. Offizielle Abstammungsgutachten verwenden meist Blutproben. Prinzipiell können vielerlei andere Materialien der beteiligten Personen für einen Vaterschaftstest herangezogen werden, so z. B. Haare oder sogar Speichelreste am Schnuller. Bereits vor der Geburt ist ein Vaterschaftstest möglich, wozu z. B. mittels einer Chorionzottenbiopsie oder einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) Zellen gewonnen werden.

Im Labor wird mittels einer Analyse der DNA ein so genannter genetischer Fingerabdruck der Beteiligten angefertigt. Die DNA aus dem Material wird isoliert und durch eine spezielle Methode, die PCR (Polymerase-Kettenreaktion), vervielfältigt. In einem weiteren Verfahren können Sequenzen aus der DNA dann sichtbar gemacht werden und bei den verschiedenen Personen verglichen werden. Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass DNA-Anteile, die nicht mit dem Erbgut der Mutter übereinstimmen, vom Vater stammen und somit dessen entsprechender DNA gleichen müssen.


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Letzte Aktualisierung am 26.03.2009.

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