Es kann zu operationsbedingten Komplikationen wie Blutungen und Infektionen in der Bauchhöhle kommen.
Weiterhin können nach einer Sterilisation auftreten:
- Verwachsungen in der Bauchhöhle
- erhöhtes Risiko einer Eileiterschwangerschaft
- Zyklusstörungen (stärkere und unregelmäßige Blutungen)
- vorzeitige Wechseljahrbeschwerden, z.B. Hitzewallungen
- Durchblutungsstörungen im Eierstock
- Schädigung der Bauchfellbänder während der Operation
Vom Eingriff sind weder Menstruationszyklus, Hormonproduktion noch Sexualtrieb betroffen. Diese bleiben nach der Sterilisation unverändert. Es gibt sogar Frauen die nach der Sterilisation sogar ein regelrechtes „Aufblühen" ihrer Lust bemerken, da die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft fehlt.
Kann man eine Sterilisation rückgängig machen?
Sie müssen sich im Klaren sein, dass eine Sterilisation einen späteren Kinderwunsch fast komplett ausschließt. Meist ist ein solcher Eingriff nicht mehr rückgängig zu machen und sollte daher gründlich bedacht werden.
Nach einer komplizierten mikrochirurgischen Operation oder einer künstlichen Befruchtung besteht dennoch die Möglichkeit einer Schwangerschaft, auch wenn dies nur in den wenigsten Fällen verwirklicht werden kann. Weniger als 50 Prozent der Frauen, die eine Sterilisation rückgängig machen, können später wieder schwanger werden.
Hier steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft erheblich an. Insgesamt sind die Erfolgsaussichten also gering.
Letzte Aktualisierung am 05.12.2008.