Zunächst misst man mit einem Scheidenultraschall, wie weit der normalerweise auf vier Zentimeter Länge verschlossene Muttermund noch geschlossen ist. Beträgt sie vor der 33. Schwangerschaftswoche weniger als 2,5 cm, so droht eine Frühgeburt oder Fehlgeburt. Wichtig ist hier die Erhaltung der Geburt. Um das Einsetzen von Wehen und damit die Geburt hinauszuzögern, wird der Arzt je nach zugrunde liegender Ursache therapieren. Eine bestehende Infektion wird mit Antibiotika behandelt.
Die Patientin sollte am besten Bettruhe einhalten und körperliche Anstrengung meiden. Weiterhin ist der vollständige Verzicht auf Geschlechtsverkehr bis zur Geburt erforderlich. Zudem sollten rauchende Mütter ein striktes Rauchverbot einhalten, da durch das Rauchen der Geburtsprozess in Gang gesetzt werden kann. Die Patienten sollten alle 2 oder 3 Tage zur Kontrolle kommen.
Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind:
Nach jedem Eingriff sollten die Patienten zur Beruhigung der Gebärmutter und zur Verhinderung vorzeitiger Wehen, wehenhemmende Mittel erhalten.
In der Regel werden die Bänder vor der Geburt entfernt. Im Falle des völligen Verschlusses kann unter Umständen ein Kaiserschnitt erforderlich werden.