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Bitterklee Tee

Was ist ein Bitterklee Tee?

Herkunft Bitterklee

Der Bitterklee, lateinisch Menyanthes trifoliata, ist auch unter den Namen Scharbocksklee, Wasserklee, Gallkraut oder Magenklee bekannt und wächst bevorzugt in Nordamerika, Asien, aber auch in ganz Europa. Damit der Bitterklee sich gut entwickeln kann, benötigt er viel Feuchtigkeit, weshalb man diese Pflanze zum Beispiel an Teichen, Sümpfen oder auch Flachmooren und sumpfigen Wiesen finden kann. Als Besonderheit gilt hierbei allerdings, dass sich der Bitterklee auch in alpinen Höhen bis zu 2.400m sehr gut halten und entwickeln kann. In Deutschland selbst ist der Bitterklee geschützt und darf bei Wildwuchs nicht gepflückt werden.

Inhalts- und Wirkstoffe des Bitterklee Tee

Dieser Heilkräutertee beinhaltet neben Gerbstoffen auch ein hohes Vorkommen von Vitamin C, Flavonoide, Cumarin, Triterpene, Phenolcarbonsäure und Mineralstoffe. Bakterienhemmend und desinfizierend, wird der Bitterklee Tee besonders in der alternativen Medizin als natürliches Heilunterstützendes Getränk eingesetzt. Zudem wirken die Inhalts- und Wirkstoffe dieser Pflanze auch bei zahlreichen äußeren Beschwerden und kann mitunter selbst Salben und ähnliches in ihrer Anwendung reduzieren.

Anwendungsgebiete

Der Bitterkleetee findet bei einer Vielzahl an Erkrankungen und Beschwerden seinen wohltuenden Einsatz. Hierzu zählen Magen-Darm-Beschwerden, Lungen-, Leber- und Gallenerkrankungen, Wasseransammlungen (Ödeme), Gicht, Wassersucht, Hypochondrie, Muskelschmerzen, Menstruationbeschwerden, Fieber, Nierenproblemen,Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Migräne. Auch äußerlich zeigt sich der Bitterklee Tee als eine natürliche und wirksame Hilfe, so etwa bei Hauterkrankungen, wie etwa Ekzeme, Flechten und Gesichtsschmerzen (Trigeminus-Neuralgie).

Darreichungsform, Zubereitung und Besonderheiten

In der Darreichungsform findet sich der Bitterklee Tee sowohl in einer losen Form als auch im Teebeutel. Letzteres zumeist in der Verbindung mit anderen Heilkräutern. Heiß aufgebrüht und mit einer Ziehzeit von etwa fünf Minuten, sollte der Tee mehrmals täglich mit kleinen Schlucken zu sich genommen werden. Empfohlen werden maximal 3g der Droge pro Tag. Als Umschläge empfiehlt es sich den Tee ebenfalls mehrere Minuten ziehen und anschließend abkühlen zu lassen, um danach ein Baumwolltuch darin zu tränken und aufzulegen. Auch diesen Vorgang sollte man möglichst mehrere Male wiederholen.

 

 

 

 



Letzte Aktualisierung am 10.07.2009.

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